Unser Einsatzgeschehen

September 2026

Auch im September gab es für die Feuerwehr Bendorf einiges zu tun. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte waren dabei nicht nur bei größeren Schadenslagen gefragt, sondern auch bei vielen kleineren Hilfeleistungen. Wir blicken auf die Einsätze des vergangenen Monats zurück.

Den Auftakt machte am 1. September ein Einsatz am Bikepark am Horchemsweg. Dort hatte sich eine Person bei einem Unfall eine Fraktur zugezogen. Die Einsatzkräfte übernahmen die Erstversorgung und übergaben den Patienten anschließend an den Rettungsdienst.

Am frühen Morgen des 3. September wurde die Feuerwehr zu einer Türöffnung im Kirchhofsweg in Mülhofen gerufen. Mithilfe eines Schlüssels einer Nachbarin ließ sich die Tür öffnen. Anschließend unterstützten die Kräfte beim Transport des Patienten zum Rettungswagen. Am Nachmittag ging es in die Keltenstraße in Bendorf: Aufmerksame Nachbarn hatten einen beginnenden Heckenbrand bereits gelöscht. Die Feuerwehr kontrollierte die betroffene Stelle.

Während des Katastrophenschutztages am 6. September mussten die Einsatzkräfte gleich zweimal ausrücken. Zunächst ging es zu einer Gartenhütte in der Straße Im Ohlenberg, in der es gebrannt hatte. Eine Person hatte bei eigenen Löschversuchen schwere Verletzungen erlitten und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr kontrollierte die Hütte und führte Nachlöscharbeiten durch. Wenig später sicherten die Einheiten auf der L306 zwischen Sayn und Stromberg eine Ölspur ab, bis die Straßenmeisterei eintraf.

In der Nacht zum 10. September löste die Brandmeldeanlage eines Seniorenzentrums auf der Vierwindenhöhe aus. Ursache war ein Handtuch, das auf einer Herdplatte gebrannt hatte. Nach einer Kontrolle mit Messgeräten konnten die Ehrenamtlichen wieder abrücken.

Ein PKW-Brand auf der A48 in Fahrtrichtung Dernbach beschäftigte die Feuerwehr am 11. September. Das Feuer im Motorraum erwies sich als hartnäckig und musste mit Wasser und Schaum bekämpft werden. Um tiefer liegende Glutnester zu erreichen, kam auch hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz.

Am folgenden Tag kam es zu einer Wasserrettung auf dem Rhein bei Bendorf. Eine Person war bereits durch externe Kräfte aus dem Wasser gerettet worden. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine weitere Person im Rhein befand, wurden zahlreiche zusätzliche Einsatzkräfte alarmiert. Neben Feuerwehren aus der Region beteiligten sich unter anderem die DLRG, eine Taucherstaffel der Feuerwehr Lahnstein und ein Polizeihubschrauber an der Suche. Eine weitere Person wurde nicht gefunden, sodass der Einsatz beendet werden konnte.

Besonders herausfordernd war der 13. September. Am Nachmittag alarmierte man die Feuerwehr zu einem Gebäudebrand in der Gummersbachstraße in Stromberg. Dort standen ein Dachüberstand und ein Anbau eines Wohnhauses in Vollbrand. Wegen der starken Rauch- und Flammenentwicklung waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, auch die Feuerwehr Höhr-Grenzhausen durch unseren Einsatzleitdienst nachalarmiert.

Zwei Personen hatten das Gebäude bereits verlassen, mussten jedoch wegen eingeatmeten Rauchs medizinisch versorgt werden. Der umfassende Löschangriff verhinderte, dass die Flammen auf weitere Gebäudeteile übergriffen.

Noch währenddessen wurde ein Wassereinbruch in einem Gebäude in der Leonhard-Bestgen-Straße in Stromberg gemeldet. Starker Regen hatte dort für Probleme gesorgt. Zur Beseitigung des Wassers kamen unter anderem Wassersauger der Einheit Mülhofen zum Einsatz. Am Abend rückte die Feuerwehr zusätzlich zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos auf der A48 in Fahrtrichtung Dernbach aus. Während der Rettungsdienst zwei Verletzte versorgte, sicherten die Feuerwehrkräfte die Unfallstelle, kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe und stellten den Brandschutz sicher.

Am Morgen des 14. September wurde von einer Tankstelle in der Hauptstraße ein Austritt von Erdgas aus einem unterirdischen Tank gemeldet. Neben der Absperrung des Bereichs, ging ein Trupp unter Atemschutz in einen Schacht vor, um den Tank abzuschiebern. Nachdem die Gefahr beseitigt war, konnte der Einsatz zügig beendet werden.

Kurz darauf führte die nächste Alarmierung die Kräfte auf die A48 in Fahrtrichtung Dernbach, wo ein Motorradfahrer gestürzt war. Dort sicherten sie die Unfallstelle bis zur Übergabe an die Autobahnpolizei.

Drei Alarmierungen folgten am 15. September. Zunächst war in der Keltenstraße ein Aufzug mit einer Person im sechsten Obergeschoss stecken geblieben. Ein Mitarbeiter der Aufzugsfirma hatte die Tür bereits geöffnet, sodass die Person dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Danach sicherte die Feuerwehr auf der A48 in Fahrtrichtung Trier einen Unfall zwischen zwei Autos und einem LKW ab. Gegen Mittag geriet außerdem Sperrmüll In der Langfuhr in Brand.

Am 17. September unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst bei einer dringenden Türöffnung in der Mühlenstraße. Einen Tag später war in der Mühlenstraße erneut Hilfe nötig: Mithilfe einer Drehleiter konnte eine Person aus dem ersten Obergeschoss sicher zu Boden gebracht werden.

Auf der B413 im Sayntal ereignete sich am 20. September ein schwerer Verkehrsunfall. Bei der Kollision eines Autos mit einem Motorrad wurden drei Menschen verletzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr lag der PKW auf dem Dach. Anwesende vom angrenzenden Fußballplatz hatten bereits Erste Hilfe geleistet. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und kümmerten sich um die Batterien der Fahrzeuge.

Am 23. September führte ein weiterer Einsatz die Feuerwehr zu einer dringenden Türöffnung in die Prof.-Hermann-Junker-Straße. Da die Tür beim Eintreffen bereits geöffnet war, mussten die Einsatzkräfte nicht mehr tätig werden.

Zum Monatsende gab es zwei weitere Brandalarmierungen. Ein Küchenbrand auf der Vierwindenhöhe wurde am 25. September gemeldet. Tatsächlich hatte angebranntes Papier eine Rauchentwicklung verursacht und die Rauchwarnmelder ausgelöst. Ein offenes Feuer lag nicht vor. Die Kameradinnen und Kameraden belüfteten die Räume.

Am 26. September löste die Brandmeldeanlage eines Einkaufsmarkts in der Engerser Straße in Bendorf aus. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass ein Melder durch Wasserdampf eines Wasserkochers ausgelöst worden war. Eine Gefahr oder ein Brand konnten nicht festgestellt werden. Die Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt und die Einsatzstelle anschließend an den Betreiber übergeben.