Der März 2026 stellte die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bendorf vor ein breites Spektrum unterschiedlichster Einsatzlagen. Von Brandeinsätzen über technische Hilfeleistungen bis hin zu Fehlalarmen und Tierrettungen war alles dabei.
Am 2. März wurden Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Kaminbrand in die Straße Am Silbecher alarmiert. Nach erster Erkundung durch den Wehrleiter konnte jedoch schnell festgestellt werden, dass keine Gefahr bestand, sodass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich war.
Ein Verkehrsunfall, der durch den automatisierten Notruf einer Smartwatch gemeldet wurde, beschäftigte die Feuerwehr am 4. März im Bereich der B42. Da zunächst kein Sprechkontakt zum Auslöser hergestellt werden konnte, wurde vorsorglich von einem schweren Unfall ausgegangen. Vor Ort bestätigte sich ein Zusammenstoß zweier PKW, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und führte das Batteriemanagement durch, bevor die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben wurde.
Am 7. März wurden Einsatzkräfte in die Straße Hinter Lenchens Haus alarmiert, nachdem Wasser von einer Decke tropfte. Nach gemeinsamer Begehung der Räumlichkeiten mit der Polizei ergab sich jedoch kein Handlungsbedarf für die Feuerwehr.
Am 12. März kam es Am Goldberg zu einem Einsatz, nachdem ein Baum auf einen parkenden PKW gestürzt war. Personen befanden sich nicht im Fahrzeug. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Dienstleister für Baumpflege wurde der Baum entfernt und die Gefahrenstelle beseitigt.
In der Nacht zum 13. März wurde die Einheit Sayn zu einer dringenden Türöffnung in die Silcherstraße alarmiert. Die Tür konnte zerstörungsfrei geöffnet und dem Rettungsdienst Zugang verschafft werden.
Ein weiterer Einsatz dieser Art folgte am 15. März im Heinzenweg. Nachdem eine Person während eines Videoanruf stürzte und nicht mehr erreichbar war, wurde von einem ernsteren Notfall ausgegangen. Zum Glück stellte sich vor Ort heraus, dass die betroffene Person wohlauf war, sodass kein weiteres Eingreifen erforderlich war. In der Nachbarschaft feierte ein Kind seinen dritten Geburtstag mit einer Feuerwehr-Mottoparty, weshalb die Kameradinnen und Kameraden natürlich gerne einen Zwischenstopp einlegten, um den Kindern eine Freude zu machen.
Zwei Brandeinsätze innerhalb weniger Tage beschäftigten die Feuerwehr am 19. und 21. März. Am 19. März wurde ein Wohnungsbrand in der Bachstraße gemeldet. Ursache für die Rauchentwicklung war ein brennender Kochtopf, der zügig gelöscht und aus dem Gebäude entfernt werden konnte. Personen wurden nicht verletzt.
Am späten Abend des 21. März kam es zu einem Einsatz in der Saynerhahnstraße. Auch hier führte angebranntes Essen zu einer starken Rauchentwicklung. Eine Person wurde aus der verrauchten Wohnung ins Freie gebracht. Anschließend führten die Einsatzkräfte Belüftungsmaßnahmen durch und kontrollierten die Räumlichkeiten, bevor diese wieder freigegeben werden konnten.
Eine gemeldete Rauchentwicklung in der Hauptstraße am 24. März stellte sich als beaufsichtigtes Feuer in einer Feuerschale heraus, sodass kein Eingreifen erforderlich war.
Am Morgen des 25. März wurden mehrere Einheiten aufgrund einer Rauchentwicklung aus einem Gebäude in der Brauereistraße alarmiert. Vor Ort konnte der Rauch einer Pelletheizung als Ursache festgestellt werden. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen.
Eine zugefallene Wohnungstür bei eingeschaltetem Herd machte am 26. März ein schnelles Eingreifen in der Bahnhofstraße erforderlich. Die Einsatzkräfte konnten die Tür zerstörungsfrei öffnen.
Am 28. März wurde die Einheit Mülhofen in die Dieter-Trennheuser-Straße alarmiert. Nach einem Verkehrsunfall liefen Betriebsstoffe aus einem Fahrzeug aus. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und streute die ausgelaufenen Stoffe ab.
Ein gemeldeter Wasserrohrbruch führte die Einsatzkräfte am 29. März erneut in die Straße Hinter Lenchens Haus. Vor Ort stellte sich heraus, dass kein Eingreifen erforderlich war. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass ein Wasserrohrbruch nur ein Fall für die Feuerwehr ist, wenn der Wassereinbruch massiv ist,
Den Abschluss des Monats bildete am 30. März eine Tierrettung Am Friedrichsberg. Eine Katze hatte sich bei schlechter Witterung auf ein Dach verirrt und konnte durch einen „Katzenflüsterer“ unter den Einsatzkräften in Zusammenarbeit mit dem Besitzer wohlbehalten zurück in die Wohnung gelotst werden.

