Im Mai 2026 wurden die Einheiten der Feuerwehr Bendorf zu mehreren Hilfeleistungs- und Brandeinsätzen im Stadtgebiet alarmiert. Die Bandbreite reichte dabei von Verkehrsunfällen und Brandmeldealarmen über einen gemeldeten Gasaustritt bis hin zur Unterstützung des Rettungsdienstes.
Am 4. Mai wurden die Einheiten Bendorf und Sayn zu einem Verkehrsunfall im Auf- und Abfahrtsbereich der BAB 48 alarmiert. An einer bereits mehrfach durch Unfälle auffällig gewordenen Stelle waren zwei Fahrzeuge kollidiert. Eine Person wurde verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte die Fahrzeuge, kümmerte sich um die Batterien und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.
„Ente(n) gut – alles gut“ hieß es am 9. Mai. Im Bereich der Anschlussstelle Bendorf-Süd wurde eine Entenfamilie im Grünstreifen entlang der B42 gemeldet. Da sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bendorf zeitgleich bei einer Waldbrandübung befanden, übernahm die Feuerwehr Vallendar die Erkundung. Vor Ort konnten keine Tiere mehr festgestellt werden, sodass davon ausgegangen wurde, dass die Enten selbstständig in einen sicheren Bereich gelangt waren.
Gleich zwei Auslösungen von Brandmeldeanlagen beschäftigten die Feuerwehr am 12. Mai. Am Vormittag wurde ein Supermarkt in der Engerser Straße angefahren. Ursache der Alarmierung war ein geöffneter Backofen, ein Schadensereignis lag nicht vor. Am frühen Abend folgte eine weitere Alarmierung zu einem Unternehmen in der Brauereistraße. Dort hatte ein Rauchmelder im Bereich eines Containers ausgelöst. Auch hier konnte kein Brandereignis festgestellt werden, sodass beide Einsätze ohne weitere Maßnahmen beendet wurden.
Eine Gefahrenlage mit möglichem Gasaustritt führte die Einsatzkräfte am 20. Mai in die Westerwaldstraße im Stadtteil Stromberg. Bei Bauarbeiten im Zuge einer Glasfaserverlegung war in einem Erdloch Gasgeruch festgestellt worden. Erste Messungen der Feuerwehr deuteten auf einen möglichen Austritt hin. Durch den hinzugezogenen Energieversorger konnte schließlich ein geringer Gasaustritt bestätigt werden. Die Einsatzstelle wurde anschließend zur weiteren Sicherung an den Energieversorger übergeben.
Am 24. Mai wurde die Einheit Bendorf zu einem Müllbrand in die Wiegandstraße alarmiert. Der brennende Unrat war jedoch bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht worden, sodass kein weiteres Eingreifen erforderlich war.
Eine dringende Türöffnung führte die Kameradinnen und Kameraden am 25. Mai zur Vierwindenhöhe. Aufmerksame Nachbarn hatten eine regungslose Person in einem Garten bemerkt. Die Feuerwehr unterstützte gemeinsam mit Rettungsdienst und Notarzt die eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen. Die Person konnte erfolgreich reanimiert und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.
Am 30. Mai war im Wenigerbachtal ein Baum in eine Stromleitung geraten. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich, die Einsatzstelle wurde an den zuständigen Energieversorger weitergegeben.
Den Abschluss des Monats bildete am Abend des 30. Mai eine Alarmierung aufgrund ausgelöster Heimrauchmelder im Neubergsweg. Die Erkundung ergab angebranntes Essen als Ursache.

