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Wirtschaftsstandort Bendorf

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Der Rheinhafen Bendorf

Der Hafen Bendorf liegt rechtsrheinisch zwischen den Rheinkilometern 598,900 und 599,875. Gegründet wurde der Hafen in den Jahren 1899-1900. Es handelt sich dabei, wenn man sich streng am Wortlaut des § 41 Landeswassergesetz (LWG) orientiert, um einen direkt an der Wasserstraße gelegenen Umschlagplatz, nicht um einen Hafen mit eigenem Hafenbecken

  

Hafen-Infrastruktur

Lagermöglichkeiten:
-
Freilagerflächen: 60.000 qm
- Tanklagerraum: 145.000 qm

Umschlagsanlagen:
- 3 Krananlagen bis 84 t Hubkraft
- 1 Transportband für Schüttgüter
- 1 Hafenanschlussgleis

Äußerst günstige Verkehrsanbindung durch:
- Bundesautobahn A3, A48, A61
- Bundesstraßen B9, B42

Allgemeine Angaben zum Hafen
- Rhein-km 598,90 – 599,875
- Länge: knapp 1000 m
- Gründung: 1899/1900 

 

Güterumschlag

Der Festgüter- und Mineralölumschlag wird von 2 selbständigen Unternehmen betrieben:

- Umschlag von Stück- und Schüttgütern durch die Bendorfer Umschlags- und Speditionsgesellschaft (BUS)
- Umschlag von Mineralölprodukten durch die Oiltanking Deutschland GmbH

 

 

Ihre Ansprechpartner
 

Rheinhafen Bendorf GmbH
Postfach 1464, 56159 Bendorf
Geschäftsführer: Klaus Kux
Tel. 02622/703-401
Fax 02622/703-404

Hafenamt: Alfons Schuster,
Tel. 02622/ 5978

 
Bendorfer Umschlag- u. Speditions GmbH
Postfach 1117, 56155 Bendorf
Tel. 02622/ 121-0
Fax 5049

 

Oiltanking Deutschland GmbH, Tanklager
Werftstraße 41, 56170 Bendorf
Tel. 02622/9430-0
Fax 9430-16

Entwicklung

Erst in den Jahren 1970/71 kam die entscheidende Wende für den Hafen Bendorf. Unter Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur und der äußerst günstigen Verkehrsanbindung wurde eine völlige Umstrukturierung und Neuorientierung des Hafens eingeleitet.

Ab 2010 wurde dann eine weitere Modernisierung des Hafens durchgeführt. Am 24.8.2012 wurde der neue Hafen eingewiehen.

430 m teilgeböschtes Umschlagsufer wurde durch eine moderne Stahlspundwand mit Pollern, Leitern und Hafentreppen ersetzt. Seit dem kann der neue Hafenmobilkran LHM 280 mit einer Tragkraft von bis zu 84 t fast auf der gesamten Länge der neuen Stahlspundwand eingesetzt werden. Es wurden ca. 12.000 m² hochwassersichere Betriebsfläche zur Lagerung von hochwertigen Gütern (z. B. Teile für Windkraftanlagen) geschaffen. Durch die Sanierung ergeben sich deutlich verbesserte Festmach- und Anlegemöglichkeiten für die Schiffe und Landgangmöglichkeiten für die Besatzungen und ggf. Rettungskräfte. Abladebeschränkungen sind entfallen und es wurden sichere Anlage- und Festmachmöglichkeiten für moderne Tankschiffe bis zu 5.000 t an den Dalben-Liegeplätzen errichtet.

 

 

 

Übereinkommen über die Sammlung, Abgabe und Annahme von Abfällen in der Rhein- und Binnenschifffahrt (CDNI)

Nach dem o.g. Übereinkommen und dem dazu erlassenen Ausführungsgesetz (BinSchAbfÜbkAG) vom 13. Dezember 2013 (BGBl I S. 2642) haben die Betreiber von Häfen und Umschlagsstellen Hausmüll, Slops und übrigen Sonderabfall anzunehmen.

Es wird unterschieden zwischen

a) dem Abfall aus dem Ladungsbereich

b) dem Abfall aus dem Schiffsbetrieb

c) Bilgenwasser, Altöl und anderer öl- und fetthaltiger Abfall

Für die Annahme und Entsorgung des unter a) genannten Abfalls aus dem Ladungsbereich sind die an der Ladung beteiligen Personen (Verlader/Befrachter) zuständig. Im Hafen Bendorf sind dies die Firma Oiltanking für den Flüssigkeitsumschlag und die Bendorfer Umschlag- und Speditions GmbH für den Umschlag mit Fest- und Schüttgütern.

Für den unter b) genannten Abfall aus dem Schiffsbetrieb ist die Rheinhafen Bendorf GmbH (Tel. 02622/5978) zuständig. Sie hält im Hafen einen Container für Hausmüll vor und Sonderabfälle können beim Hafenmeister abgegeben werden. Die Entsorgung von häuslichem Abwasser kann über ein Spül- und Saugfahrzeug erfolgen, wobei hier eine Vorlaufzeit von einem Tag erforderlich ist. Eine Anmeldung muss über die genannte Telefonnummer erfolgen.

Der unter c) genannte Abfall wird über ein besonderes Entsorgungsnetz entsorgt, das vom Bilgenentwässerungsverband betrieben wird.

 

 

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