Der April 2026 war für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bendorf geprägt von einer Vielzahl unterschiedlicher Einsatzlagen. Die Einheiten aus Bendorf, Sayn, Mülhofen und Stromberg waren dabei durchgehend gefordert.
Bereits am 2. April wurde die Einheit Bendorf zu einer dringenden Türöffnung in die Hauptstraße alarmiert. Die Tür war beim Eintreffen der Feuerwehr jedoch bereits geöffnet, sodass kein weiteres Eingreifen erforderlich war.
Am 3. April unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst in der Bahnhofstraße. Eine Person musste mithilfe der Drehleiter aus einem oberen Stockwerk gerettet und zum Rettungswagen transportiert werden. Kurz nach Abschluss dieses Einsatzes wurde die eingesetzte Drehleiter zu einem weiteren Einsatz nach Vallendar abgezogen.
Noch am selben Abend erfolgte eine weitere dringende Türöffnung in der Remystraße. Eine bewusstlose Person, die vermeintlich Bärlauch zu sich genommen hatte, konnte in der Wohnung lokalisiert werden. Die Feuerwehr öffnete die Tür zügig und ermöglichte so die Versorgung durch den Rettungsdienst.
In der Nacht zum 4. April wurde der Einsatzleitdienst in die Hauptstraße alarmiert, nachdem eine Katze angefahren worden war und verendet aufgefunden wurde. Da zunächst keine zuständige Stelle erreichbar war, wurde das Tier durch den Einsatzleitdienst gesichert. Das Ordnungsamt wurde mit der Identifizierung des Tieres beauftragt.
Zwei Einsätze forderten die Kameradinnen und Kameraden am 5. April. Am Nachmittag wurden die Kräfte zu einer Tierrettung im Bendorfer Wald alarmiert. Ein verletzter Hund war jedoch bereits durch eine Privatperson aufgenommen und in eine Tierklinik gebracht worden, sodass der Einsatz abgebrochen werden konnte. Am späten Abend folgte eine Alarmierung zu einer Bankfiliale in der Hauptstraße. Nach Auslösung eines Alarmsystems war der Eingangsbereich verraucht und eine Person im Gebäude eingeschlossen. Die Feuerwehr öffnete die Tür, rettete die Person und übergab sie dem Rettungsdienst. Anschließend wurde der Bereich entraucht.
Am 6. April wurden die Einheiten Bendorf und Sayn zu einer gemeldeten Person in Zwangslage im Bereich der B413 alarmiert. Eine zunächst vermutete tote Person in einem Kanalsystem bestätigte sich nicht; stattdessen handelte es sich um ein totes Tier.
Geringe Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr am 7. April nach einem Verkehrsunfall mit Motorradbeteiligung auf der B413 abgestreut.
Am 8. April erfolgte eine dringende Türöffnung in der Hüttenstraße. Die Feuerwehr verschaffte dem Rettungsdienst Zugang zur Wohnung.
Eine weitere Tierrettung wurde am 10. April in der Engerser Landstraße gemeldet. Eine Katze hatte sich in einem Baum verirrt, konnte sich jedoch noch vor dem Zugriff der Einsatzkräfte selbstständig in Sicherheit bringen.
Am 14. April kam es erneut auf der B413 zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad. Der Fahrer wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr übernahm die Reinigung der Fahrbahn sowie das Beseitigen von Trümmerteilen.
Zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurden die Einheiten am 18. April in den Horchemsweg alarmiert. Die erst Anfang des Monats gestartete Saison im Bikepark Bendorf endete für einen Biker mit einem Krankenhausaufenthalt. Der Einsatz konnte jedoch zügig beendet werden, da sich die betroffene Person bereits außerhalb des schwer zugänglichen Geländes befand.
Zwei Brandeinsätze innerhalb weniger Stunden forderten die Feuerwehr am 21. April. Am Mittag kam es zu einem Zimmerbrand in einem Mehrparteienhaus in der Rheinstraße. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen in der Brandwohnung befinden, wurden direkt zwei Trupps zur Brandbekämpfung und Menschenrettung eingesetzt. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, Personen befanden sich glücklicherweise nicht mehr in der Wohnung und ein Hamster konnte lebend gerettet und vom Rettungsdienst mit Sauerstoff versorgt werden.
Am Nachmittag folgte ein weiterer Zimmerbrand Am Röttchenshammer. Hier wurden zwei Personen aus einer verrauchten Wohnung gerettet und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Das Feuer war bereits vor Eintreffen der Kameradinnen und Kameraden aus, umfangreiche Belüftungs- und Kontrollmaßnahmen machten jedoch einen längeren Einsatz erforderlich.
Am 25. April wurden die Einheit Bendorf sowie die Feuerwehreinsatzzentrale gegen 18:28 Uhr zu einer Ölspur im Bereich Ringstraße/Engerser Straße alarmiert. Vor Ort hatte ein Fahrzeug im Kreisverkehr Hydrauliköl verloren. Der Fahrer hatte die Verunreinigung bereits eigenständig mit Bindemittel abgestreut. Durch die Feuerwehr wurde eine Fachfirma zur Reinigung des Kreisverkehrs informiert.
Am 27. April kam es gegen 15:18 Uhr auf der Koblenz-Olper-Straße zu einem Verkehrsunfall mit zunächst unklarer Lage. Ein Frontalzusammenstoß zweier PKW führte zu drei Leichtverletzten. Die Einheiten Bendorf, Mülhofen und Sayn übernahmen gemeinsam mit dem Einsatzleitdienst und der Feuerwehreinsatzzentrale Sicherungsmaßnahmen an den Fahrzeugen und unterstützten die weiteren Maßnahmen von Polizei und Rettungsdienst.
In der Nacht zum 30. April erfolgte um 00:58 Uhr eine Alarmierung zu einer dringenden Türöffnung im Bereich Vierwindenhöhe. Noch vor dem Eingreifen der Feuerwehr konnte die betroffene Person die Tür eigenständig öffnen, sodass kein weiteres Tätigwerden erforderlich war.
Am Abend des 30. April wurde der Einsatzleitdienst telefonisch durch die Integrierte Leitstelle Koblenz über eine abgesackte Fahrbahn in der Grenzhäuser Straße informiert. Gemeinsam mit der Einheit Bendorf erfolgte die Absicherung der Gefahrenstelle sowie die Information des zuständigen Baubetriebshofes.

