Der Verwaltungsrat der Servicebetriebe Neuwied und der Werkausschuss der Stadtwerke Bendorf haben dem Zusammenschluss unter dem gemeinsamen Dach zugestimmt: Damit haben die „sbn - Servicebetriebe Bendorf Neuwied“ auch die erste formale Hürde genommen. Nun sollen die formalen rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen vorbereitet werden.
Die beschlossene Prüfung zum Erhalt der Umsatzsteuerbefreiung und deren Anwendung auf eine gemeinsame Organisation ist weitestgehend abgeschlossen und positiv prognostiziert. Beide Städte wollen nun eine Kooperationsvereinbarung mit der „sbn - Servicebetriebe Bendorf Neuwied“ unter Dach und Fach bringen, die im Laufe des Projektes finalisiert wird. Die gemeinsame AöR müssen dann die Stadträte in Bendorf und Neuwied noch final beschließen.
Die Servicebetriebe Neuwied und die Stadtwerke Bendorf bilden jetzt fachbezogene Arbeitsgruppen zur detaillierten Ermittlung der Aufgaben und deren Strukturierung und Implementierung innerhalb der gemeinsamen AöR.
Wie berichtet, planen beide den Zusammenschluss zum 1. Januar 2027. Sie stehen vor ähnlichen Herausforderungen und Aufgaben, wollen die Strukturen aber für einen leistungsstarken kommunalen Betrieb mit 230 Beschäftigten bündeln. Begrenzte Budgets, Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, Servicequalität und Digitalisierung sowie die Notwendigkeit saisonaler Flexibilität machen gemeinsame Ressourcen erforderlich, weil Doppelstrukturen teurer sind. Ziel ist, dass in Zukunft die bisherigen Dienstleistungen gewährleistet sind und die Gebührenbelastung der Menschen in beiden Städten nicht unnötig steigt.


