Es ist so weit ! Im Landkreis Mayen-Koblenz kann man durch die Zeit reisen. Sieben besondere Orte im Landkreis werden mit „MYK-Spuren der Zeit“ zu Schauplätzen eines außergewöhnlichen Augmented-Reality-Abenteuers. Das Smartphone wird dabei zum Fenster in längst vergangene Zeiten, die über das Kamerabild des Smartphones in die heutige Umgebung eingeblendet werden. Vergangenheit und Gegenwart treffen unmittelbar am historischen Schauplatz aufeinander. So können die Nutzer mit Menschen aus längst vergangenen Zeiten in Kontakt treten und Geschichte aus deren Perspektive erleben, z.B. mit einem römischen Legionär an Caesars Rheinbrücke, einem keltischen Wachposten am Goloring oder einer Spinnfrau in Monreal des Jahres 1805 .
Eingebettet sind diese Begegnungen in die Geschichte von Maya und ihren Großeltern Oma Anna und Opa Alfred. Ausgangspunkt des Abenteuers ist ein geheimnisvolles Kartenspiel, das die drei auf dem Dachboden entdecken. Als Oma Anna plötzlich verschwindet, machen sich Maya und Opa Alfred auf die Suche nach ihr. Ihre Reise führt sie quer durch Mayen-Koblenz und damit zu sieben kulturhistorisch bedeutenden Schauplätzen: zur Burg Eltz, in die Sayner Hütte, ins Mühlsteinrevier Rhein-Eifel, nach Monreal, zum Goloring, zu Caesars Brücke bei Weißenthurm und an den Laacher See. An allen sieben Orten weisen insgesamt 14 neue Stelen mit QR-Codes den Weg durch die Zeit. Mitarbeitende der Rhein-Mosel-Werkstatt haben sie aufgestellt. Über einen QR-Code starten Besucherinnen und Besucher direkt am Originalschauplatz ihre Zeitreise.
An den Stationen führen Nutzer Gespräche mit historischen Figuren, lösen Rätsel, entdecken längst verschwundene Bauwerke, betrachten 3D-Modelle und folgen den Hinweisen der geheimnisvollen Karten. Auf diese Weise spannt das Abenteuer einen Bogen von der Zeit der Kelten und Römer über das Mittelalter bis zur Industrialisierung – und verbindet Wissen mit einer Geschichte, die zum Mitmachen einlädt. „Mit ‚MYK – Spuren der Zeit‘ schaffen wir ein innovatives Erlebnisangebot, das Geschichte auf völlig neue Weise vermittelt und gleichzeitig unsere touristischen Highlights digital miteinander verbindet“, sagt Henning Schröder, Geschäftsführer der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik.
Hinter „MYK – Spuren der Zeit“ stehen die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) und die Smarte Region MYK10. Gemeinsam mit den beteiligten Städten und Verbandsgemeinden, Touristikern und Fachleuten wurden die historischen Inhalte recherchiert. Daraus entstanden die Konzepte für die digitale Inszenierung. Für die technische und filmische Umsetzung wurde nach einer europaweiten Ausschreibung ein Konsortium aus T-Systems, Telekom MMS, GALLIONfilm und dem AR-Spezialisten ZAUBAR ausgewählt. Gemeinsam entstanden Filmszenen, 3D-Modelle, Spiele und weitere interaktive Elemente. Wer die Begegnungen mit den Menschen aus vergangenen Zeiten selbsterleben und Maya und Opa Alfred bei ihrer Suche nach Oma Anna unterstützen möchte, kann sich auf den Weg machen.
So sollte man das AR-Abenteuer angehen:
Sie benötigen lediglich ein Smartphone. Michael Schwippert, stellvertretender Geschäftsführer der REMET empfiehlt drei Schritte: 1. Verschaffen Sie sich auf unserer Homepage www.myk-spurenderzeit.de einen Überblick. Hier finden Sie u.a. die Standorte der 14 Stelen, hier können Sie sich bereits Appetit holen auf die Anwendungen, die vor Ort auf Sie warten. 2. Laden Sie die App mit allen Inhalten im Appstore herunter – natürlich kostenfrei – am besten im heimischen WLAN. 3. Brechen Sie zu den sieben Orten auf. „Werden Sie Teil der Geschichte“, so Schwippert.
Schon vor dem Start zählt „MYK – Spuren der Zeit“ zu den drei Nominierten für den Tourismuspreis Rheinland-Pfalz 2026 in der Kategorie „Innovation des Jahres“. Gleiches gilt auch für den Community Award des nextReality.Contest 2026 – hier gehört das AR-Abenteuer ebenfalls zu den drei Finalisten.
Weitere Informationen zu „MYK – Spurender Zeit“ gibt es unter www.myk-spurenderzeit.de.
Foto: MYK-Spuren der Zeit/GALLIONfilm

