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Neues Projekt lädt dazu ein, Bendorf aus neuen Perspektiven zu erleben

Mit einer Eröffnungsveranstaltung in der Entdeckerlounge auf dem Kirchplatz wurde am Freitag ein neues interaktives Projekt der „Grünen Entdeckerstadt“ offiziell vorgestellt. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über die von Studierenden der Universität Koblenz entwickelten Mitmachangebote zu informieren und bei einem gemeinsamen Rundgang erste Eindrücke zu gewinnen.

Zum Auftakt begrüßte Stadtplaner Stefan Groß die Gäste im Namen der Stadt Bendorf und stellte das Projekt vor. Anschließend gab Dr. Miriam Voigt von der Transferstelle der Universität Koblenz eine Einführung in die Idee und Entstehung des Projekts.

Im Mittelpunkt stehen lebensgroße Silhouetten von Bendorfer Bürgerinnen und Bürgern, deren persönliche Geschichten über QR-Codes an verschiedenen Orten in der Innenstadt erlebbar werden. Ergänzt wird das Angebot durch eine interaktive Stadtrallye, die Besucherinnen und Besucher spielerisch zu besonderen Orten führt und neue Perspektiven auf die Stadt eröffnet.

Beim anschließenden Rundgang besuchten die Teilnehmenden unter anderem die Stationen in der Judengasse, im Goethe Atrium und am Yzeurer Platz. Die ersten Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus.

Auch für die Studierenden war die Eröffnung ein besonderer Moment. Nach intensiver Konzeptions- und Umsetzungsarbeit freuten sie sich, ihre Projekte erstmals der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für gelebten Wissenstransfer: Wissenschaftliche Erkenntnisse und pädagogische Ansätze werden in den öffentlichen Raum getragen und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft erlebbar gemacht. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Universität Koblenz und der Stadt Bendorf zeigt, wie innovative Ideen aus Forschung und Lehre einen konkreten Mehrwert für die Region schaffen können.

Die Installationen und die interaktive Stadtrallye bleiben voraussichtlich bis in den Herbst 2026 in der Bendorfer Innenstadt bestehen und laden Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste dazu ein, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken.