Städtepartnerschaft zwischen Bendorf und Brody
Ein starkes Zeichen der Solidarität und gemeinsamen Entwicklung
Seit 2023 verbindet die Stadt Bendorf eine Partnerschaft mit der westukrainischen Stadt Brody, die besonders vor dem Hintergrund des anhaltenden Angriffskriegs Russlands von Bedeutung ist. Durch zahlreiche Hilfsprojekte und den intensiven Austausch von Wissen und Fachkompetenz stärkt Bendorf nicht nur die Zivilgesellschaft in Brody, sondern profitiert auch von den wertvollen Erfahrungen, die die Zusammenarbeit bietet.

Die Projekte werden mit Mitteln der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Engagement Global, der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) sowie des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt. Die Stadtverwaltung Bendorf koordiniert die Umsetzung der Vorhaben, während der Freundeskreis Brody-Bendorf e.V. als Bindeglied und Unterstützer der Partnerschaft fungiert.
Ein zentrales Projekt war die Umgestaltung des Kellers des Ivan-Trush-Gymnasiums in Brody, der nun sowohl als Schutzraum bei Luftangriffen als auch als Unterrichtsraum dient. Ein weiteres Vorhaben war die Modernisierung der naturwissenschaftlichen Fachräume des Gymnasiums, um die schulische Ausbildung zu stärken und moderne Lernbedingungen zu schaffen.
Besonders hervorzuheben ist der Wiederaufbau des Svobody-Platzes in Brody. Aus einem Parkplatz soll eine moderne Parkanlage entstehen, die nicht nur einen wichtigen Erholungsraum für die Bevölkerung bietet, sondern auch eine besondere Bedeutung für Kriegsheimkehrer und belastete Bevölkerungsgruppen hat. Das Projekt liefert wertvolle Impulse für die geplante Umgestaltung des Bendorfer Stadtparks, sodass beide Städte durch den Austausch von Erfahrungen und Fachwissen in der Stadtentwicklung profitieren.
Die Partnerschaft zwischen Bendorf und Brody zeigt, wie Städte durch gegenseitige Unterstützung und den Austausch von Wissen nicht nur konkrete Hilfe leisten, sondern auch gemeinsam wachsen können.
