Der Januar 2026 verlief für die Einheiten der Feuerwehr Bendorf insgesamt deutlich ruhiger als der einsatzreiche Vormonat. Dennoch waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei verschiedenen Hilfeleistungen gefordert und unterstützten insbesondere den Rettungsdienst bei mehreren Einsätzen.
Am 9. Januar wurden die Einheiten Bendorf und Sayn am Morgen in das Wenigerbachtal alarmiert. Dort blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn. Mitarbeiter der Servicebetriebe der Stadtwerke Bendorf hatten das Hindernis bereits entfernt, sodass die Feuerwehr bei den anschließenden Aufräumarbeiten unterstützte.
Während einer laufenden Übung der Kameradinnen und Kameraden kam es am 10. Januar zu einem realen Einsatz auf der L307. Unter winterlichen Bedingungen waren zwei PKW im Abstand von etwa 200 Metern von der Fahrbahn abgekommen und in Gräben zum Stillstand gekommen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und konnte nach rund einer Stunde wieder einrücken.
Eine Türöffnung für den Rettungsdienst beschäftigte die Einheit Sayn am 12. Januar in der Silcherstraße. Nachbarn hatten eine hilflose Person in einer Wohnung vermutet. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zugang und bestätigten die Annahme. Nach der Erstversorgung unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst beim Transport der Person in den Rettungswagen.
Am 20. Januar wurde die Einheit Bendorf zur Unterstützung des Rettungsdienstes An der Seilerbahn alarmiert. Mithilfe der Drehleiter aus Vallendar konnte eine Person aus dem zweiten Obergeschoss eines Gebäudes gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Eine weitere Türöffnung erfolgte am späten Abend des 22. Januar im Streckenpfad. Dort mussten zwei Türen gewaltsam geöffnet werden, da eine hilflose Person vermutet wurde. Die betroffene Person konnte jedoch nicht angetroffen werden. Abschließend sicherten die Einsatzkräfte die Wohnung.
Am 24. Januar unterstützte die Einheit Bendorf erneut den Rettungsdienst An der Seilerbahn. Auch hier musste eine Person aus dem zweiten Obergeschoss eines Gebäudes mithilfe der Drehleiter gerettet werden, bevor sie dem Rettungsdienst übergeben werden konnte.
Den Abschluss der Einsätze im Januar bildete am 29. Januar eine weitere Türöffnung in der Straße In der Hohl, wo die Türe zerstörungsfrei geöffnet werden konnte.

