Unser Einsatzgeschehen

Februar 2026

Der Februar 2026 stellte die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bendorf vor eine abwechslungsreiche Einsatzlage. Neben mehreren technischen Hilfeleistungen und Einsätzen zur Unterstützung des Rettungsdienstes kam es auch zu einzelnen Brandeinsätzen sowie Verkehrsunfällen.

Am 6. Februar wurden die Einheiten Bendorf und Sayn in die Mühlenstraße alarmiert, nachdem eine Person in einem Aufzug eingeschlossen war. Die Person konnte unverletzt befreit werden. Anschließend nahmen die Kameradinnen und Kameraden den Aufzug außer Betrieb und verständigten eine Fachfirma.

Ein gemeldeter Gebäudebrand führte die Ehrenamtlichen der Einheit Sayn am 7. Februar aus einer Übung direkt in den Einsatz mit vielen weiteren Kräften von Malteser, DRK, der Feuerwehr Bendorf, der Polizei und der Drehleiter Vallendar. Vor Ort im Streckenpfad konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Weder Feuer noch Rauch waren feststellbar. Nach Öffnung des betroffenen Bereichs wurde als Ursache angebranntes beziehungsweise dampfendes Essen auf einem Herd festgestellt. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.

Am Abend des 10. Februar rückten mehrere Einheiten zu einem Kellerbrand in die Karl-Gaßmann-Straße aus. Vor Ort war eine leichte Rauchentwicklung feststellbar, zudem hatte eine Person bereits eigenständig Löschversuche unternommen und wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch die Feuerwehr erstversorgt. Der Brand eines Wäschetrockners war beim Eintreffen bereits gelöscht. Die Einsatzkräfte führten Belüftungsmaßnahmen sowie Kontrollmessungen durch und konnten den Einsatz zügig abschließen.

Am 16. Februar kam es während einer Bereitschaft anlässlich des Rosenmontagsumzugs zu einem Einsatz in der Keltenstraße. Mehrere Personen waren in einem Aufzug eingeschlossen und wurden durch die Feuerwehr befreit. Auch hier wurde der Aufzug im Anschluss außer Betrieb genommen.

Ein Verkehrsunfall beschäftigte die Einsatzkräfte am Morgen des 17. Februar auf dem Zubringer von der B42 zur A48 in Fahrtrichtung Dernbach. Zwei PKW waren kollidiert, ein Fahrzeug kam im Graben zum Stillstand. Eine Person wurde bewusstlos im Fahrzeug vorgefunden. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und unterstützte den Rettungsdienst bei der Rettung der betroffenen Person.

Im Verlauf dieses Einsatzes kam es zudem zu mehreren gefährlichen Situationen durch Verkehrsteilnehmer. Trotz deutlich erkennbarer Absperrmaßnahmen versuchten mehrere Fahrzeuge, die Einsatzstelle zu passieren. In einem Fall wurde ein Einsatzfahrzeug umfahren und Einsatzkräfte in unmittelbarer Nähe gefährdet. Solche Verhaltensweisen stellen nicht nur eine erhebliche Gefahr für die eingesetzten Kräfte dar, sondern können auch die Rettung von Verletzten verzögern.

Am Abend desselben Tages wurde die Einheit Bendorf zu einer Türöffnung in die Untere Vallendarer Straße alarmiert. Die Tür war jedoch bereits vor Eintreffen der Feuerwehr geöffnet worden, sodass kein weiteres Eingreifen erforderlich war.

Am 18. Februar erfolgte eine Alarmierung zu einem gemeldeten gekenterten Boot auf dem Rhein bei Rheinkilometer 600. Der Einsatz konnte jedoch nach kurzer Zeit abgebrochen werden.

Ein gemeldeter Fahrzeugbrand in der Hauptstraße am 20. Februar konnte bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht werden. Die Feuerwehr kontrollierte das Fahrzeug mittels Wärmebildkamera und musste keine weiteren Maßnahmen ergreifen.

Am 22. Februar wurden die Einheiten Bendorf und Sayn zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 48 in Fahrtrichtung Dernbach alarmiert. Ausgelöst durch einen automatischen Notruf (eCall) stellte sich vor Ort heraus, dass ein medizinischer Notfall ursächlich für einen Alleinunfall war. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und schützte den nachfolgenden Verkehr, bevor sie die Einsatzstelle an die Polizei übergab.

Eine Türöffnung für den Rettungsdienst erfolgte am 24. Februar Am Sayner Bahnhof. Nachbarn hatten eine hilflose Person in einer Wohnung gemeldet. Die Feuerwehr öffnete zwei Türen, ermöglichte dem Rettungsdienst den Zugang und sicherte im Anschluss die Wohnung.

Am 25. Februar unterstützte die Einheit Bendorf den Rettungsdienst in der Wiegandstraße beim Transport eines Patienten. Hierbei kam die Drehleiter zum Einsatz, um einen möglichst schonenden Transport aus der Wohnung zu gewährleisten.

Den Abschluss des Monats bildete am 28. Februar ein Einsatz in der Hüttenstraße im Stadtteil Mülhofen. Auch hier war eine Unterstützung des Rettungsdienstes mittels Drehleiter vorgesehen. Der Patient konnte die Wohnung jedoch eigenständig verlassen, sodass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich war.