Unser Einsatzgeschehen

Dezember 2025

Der letzte Monat des Jahres 2025 stellte die Feuerwehr Bendorf noch einmal vor vielfältige Herausforderungen. Besonders in der Vorweihnachtszeit zeigte sich erneut, wie stark die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Einheiten aus Bendorf, Mülhofen, Sayn und Stromberg gefordert waren.

Gleich zu Beginn des Monats, am 1. Dezember, löste am Morgen die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes in der Bendorfer Straße aus. Ein Brandereignis konnte nach kurzer Erkundung ausgeschlossen werden, die Einsatzkräfte konnten schnell Entwarnung geben. Am Nachmittag desselben Tages kam es in der Hauptstraße zu einem Fahrzeugbrand auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Ein PKW geriet im Bereich der Batterie in Brand und rollte in der Folge gegen ein weiteres geparktes Fahrzeug. Die Feuerwehr kühlte den Motorraum und übergab die Einsatzstelle anschließend an die Polizei.

Eine Türöffnung beschäftigte die Feuerwehr am 9. Dezember in der Keltenstraße. Eine hilflose Person war in ihrer Wohnung gestürzt und konnte die Tür nicht selbstständig öffnen. Die Einsatzkräfte verschafften sich zerstörungsfrei Zugang, unterstützten den Rettungsdienst und halfen beim Transport der Person. Am Abend wurde die Einheit Stromberg in die Schulstraße alarmiert. Dort war eine mögliche Gefahrenstelle an der Grundschule gemeldet worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Kabel am Gebäude durch eine Gruppe von Personen beschädigt worden war. Da keine akute Gefahr bestand, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Am 11. Dezember folgte ein größerer Werkstattbrand in der Dieter-Trennheuser-Straße. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar. Ein Raum einer Werkstatt stand beim Eintreffen in Vollbrand. Unverzüglich wurde ein Löschangriff eingeleitet, mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung sowie zur Kontrolle und Belüftung des Gebäudes vor. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. Personen kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden.

Nur einen Tag später, am 12. Dezember, rückte die Feuerwehr zu einem Zimmerbrand in der Luisenstraße aus. Wieder einmal zeigte sich, dass die Kameradinnen und Kameraden da sind, wenn man sie braucht. Ein Brand im Dachgeschoss eines Wohngebäudes verursachte eine starke Rauchentwicklung, die bereits aus größerer Entfernung sichtbar war. Die Alarmstufe wurde erhöht und unverzüglich mit den Löschmaßnahmen begonnen. Insgesamt 14 Bewohnerinnen und Bewohner wurden vor dem Gebäude durch den Rettungsdienst gesichtet und betreut. Verletzt wurde niemand. Die anschließenden Nachlöscharbeiten sowie die umfangreiche Einsatznachbereitung samt Reinigung des Materials forderten die eingesetzten Kräfte über einen längeren Zeitraum.

Erneut in die Luisenstraße führte ein Einsatz am 13. Dezember, nachdem mehrere Heimrauchmelder ausgelöst hatten. Um die Ursache zu überprüfen und die Alarmauslösung zu beenden, mussten Türen gewaltsam geöffnet werden.

In den frühen Morgenstunden des 14. Dezember wurde die Einheit Sayn zu einer dringenden Türöffnung Am Sayner Bahnhof alarmiert. Beim Eintreffen war die Tür bereits durch den Rettungsdienst geöffnet worden. Die Feuerwehr reparierte den Schließmechanismus provisorisch, während der Rettungsdienst eine Person versorgte.

Unterstützung für den Rettungsdienst leistete die Feuerwehr auch am 15. Dezember An der Seilerbahn, wo eine Person mithilfe der Drehleiter aus einem Gebäude gerettet und in ein Krankenhaus transportiert wurde. Wenige Stunden später stand In der Sayner Hütte ein Müllcontainer in Vollbrand, der schnell gelöscht werden konnte.

In den frühen Morgenstunden des 19. Dezembers wurde die Feuerwehr aufgrund von gemeldetem Gasgeruch in einen Gewerbebetrieb alarmiert. Mehrere Personen klagten über Atemwegsreizungen, sodass vorsorglich von einer möglichen Freisetzung eines unbekannten Stoffes ausgegangen wurde. Es wurden umfangreiche Messungen durchgeführt. Trotz des Einsatzes mehrerer Trupps unter Atemschutz konnte kein gefährlicher Stoff nachgewiesen werden. Der Rettungsdienst versorgte mehrere Betroffene, anschließend wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.

Am selben Abend führte eine Alarmierung zu einer dringenden Türöffnung im Neubergsweg. Bei der Erkundung stellte sich jedoch heraus, dass sich die betroffene Person bereits im Krankenhaus befand, sodass kein weiteres Eingreifen notwendig war.

Besorgte Nachbarn meldeten sich am 23. Dezember Am Friedrichsberg, woraufhin die Einheit Sayn zu einer Türöffnung alarmiert wurde. In der Wohnung konnte die Person leider nur noch leblos aufgefunden werden. Eine in der Wohnung lebende Katze wurde durch die Feuerwehr versorgt und dem Ordnungsamt übergeben.

Die Weihnachtstage verliefen aus feuerwehrtechnischer Sicht weitgehend ruhig. Lediglich am 26. Dezember rückten Einsatzkräfte zu einem gemeldeten PKW-Brand auf die BAB 48 in Fahrtrichtung Frankfurt aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein geplatzter Kühlerschlauch für starken Wasserdampf gesorgt hatte. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, kontrollierte das Fahrzeug und klemmte vorsorglich die Batterie ab.

Den Abschluss des Einsatzjahres bildete am 30. Dezember ein Einsatz im Rheinpfad. Nach einer Alarmierung über einen Hausnotruf war zunächst von einem Wohnungsbrand mit Personenrettung ausgegangen worden. Vor Ort zeigte sich jedoch, dass ein Brandereignis bereits vor Eintreffen der ersten Kräfte gelöscht worden war, sodass der Einsatz beendet werden konnte.