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So läuft der Kita-Alltag in Corona-Zeiten14.04.2020

Kita Lohweg macht das Beste aus der Situation

Der Alltag in der städtischen Kindertagesstätte Lohweg war nach der turbulenten Karnevalszeit gerade dabei, sich einzupendeln. Nach dem Zirkusthema widmete man sich langsam dem Frühling: Osterkörbchen wurden gebastelt, in den täglichen Morgenkreisen Frühlingslieder gesungen, im Garten spielten und tobten die Kinder in den ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres. Das wechselhafte Wetter und die Temperaturen sorgten leider für die eine oder andere Krankheitswelle in der Einrichtung. So begannen die Kinder im Rollenspielbereich, gewappnet mit Arztkitteln, Mundschutz und Stethoskopen, sich gegenseitig zu therapieren. Auch die Corona-Krankheit war schon Thema beim Nachwuchs. Aber wer hätte zu dem Zeitpunkt gedacht, dass schon bald eine Not an Hygieneschutzartikeln herrschen würde?  

Es schien, als würde sich ein kleiner, unsichtbarer Feind einschleichen und immer präsenter werden. Die Erzieher*innen wurden zwar mehrfach über Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen belehrt, doch lassen sich Sicherheitsabstände bei der Betreuung kleiner Kinder schwer umsetzen. Teils fühlten sich die Eltern unwohl damit, ihr Kind in der Gemeinschaftseinrichtung betreuen zu lassen.                 

Mit der Pressekonferenz der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Freitag, 13. März, wurden die KiTa- und Schulschließungen zwecks einer Verhinderung der Virus-Verbreitung bekannt gegeben. Damit wurde den Mitarbeitenden der Kita Lohweg klar: Den KiTa-Alltag, den sie kennen, wird es vorerst nicht geben. Wie sieht nun die Quarantäne-Zeit in der KiTa aus?

Wie vermutlich in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft gestaltete sich die erste Woche der sozialen Distanzierung etwas ungewohnt. Täglich, fast stündlich, trafen neue Informationen und Richtlinien von Behörden ein. Für alle Beteiligten kamen große Fragen auf.

Das Team der Kita Lohweg bedankt sich für die Geduld der Eltern, die Arbeit der Stadtverwaltung, der Fachbereichsleitung und der KiTa-Leitungen. Nach einer Woche pendelte sich in der Einrichtung so etwas wie ein Corona-Alltag ein. Eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind, ist sicher gestellt. Hierfür rotieren die entsprechenden Erzieher*innen ihre Dienste. Kontaktvermeidung und Hygieneeinhaltung sind derzeit das höchste Gebot. Daher ist das Zusammentreffen von Eltern, Erzieher*innen und Kindern stark von Sicherheitsmaßnahmen und Mindestabständen reglementiert. Das gesamte Haus wurde einmal auf den Kopf gestellt: Aufräumen, Reparieren, Sortieren, Desinfizieren stehen derzeit auf der Tagesordnung. Außerhalb der Kinderbetreuung fallen für die Erzieher*innen Aufgaben wie die Raumgestaltung, Portfolioarbeit, Dokumentationen sowie die Planung der pädagogischen Arbeit an.  

Um der ungewohnt ruhigen, fast gespenstischen Atmosphäre entgegenzutreten, schmückt die KiTa Lohweg ihre Fensterfassaden mit Regenbögen und Nachrichten nach draußen. Über soziale Netzwerke wurde zu einer deutschlandweiten Aktion aufgerufen: Fenster mit Regenbögen als motivierendes Zeichen der Solidarität für die Kinder, die nun zu Hause bleiben müssen. Kita-Leiterin Stefanie Schmidt: „Wir danken allen, Kindern, Eltern und Familien, die die wichtige Aufgabe erfüllen, zu Hause zu bleiben. Die häusliche Betreuung der Kinder, trotz Homeoffice, stellt für viele Familien sicherlich eine Herausforderung dar. Und vielleicht kann der Gedanke helfen, dass sie nicht alleine sind und sich die ganze Welt in einem Ausnahmezustand befindet.“ Auch in der Kita Lohweg hofft man auf eine Zeit nach Corona. Die großen, leeren Flure, Räume und Spielzeuge (frisch desinfiziert, regelmäßig gereinigt und quasi blitzeblank) warten darauf, bald wieder von den Kindern erkundet und bespielt zu werden.

Die Kita Lohweg wünscht allen Bendorfer*innen viel Gesundheit, Kraft und Durchhaltevermögen.


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