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Preußens schwarzer Glanz30.05.2018

Auftakt Sonderausstellung und Reihe „Frozen Moments“

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Sayner Eisenkunstguss-Produktion 1817/1818 nach Vorbild ihrer „Schwesterbetriebe“ in Gleiwitz (heute Gliwice, Polen) und Berlin, der Einrichtung des Hüttenamtes Sayn 1818 und des Dienstantrittes von Karl Ludwig Althans, Maschinenbau-Ingenieur und Erbauer der Gießhalle in tragender Gusseisenkonstruktion, präsentiert das Rheinische Eisenkunstguss-Museum Bendorf in Kooperation mit der Schell Collection Graz, der Stiftung Stadtmuseum Berlin und der Vereinigung der Internationalen Freunde des Eisenkunstgusses ab Donnerstag, 14. Juni, die Sonderausstellung „Preußens schwarzer Glanz“.

Gezeigt werden herausragende Sammlungsstücke, hergestellt in den königlich-preußischen Gießereien in Gleiwitz, Berlin und Sayn und den Privatgießereien Devaranne, Meves und Geiß. Im Rahmen der Sonderausstellung werden öffentliche Kuratoren-Führungen, ein Former- und Gießer-Workshop sowie eine ganztägige Vortragsveranstaltung angeboten.

Das Ausstellungsprojekt möchte den Besuchern die Zeit der Industrialisierung Preußens und der Rheinprovinz mit ihren neuen technischen Errungenschaften anschaulich, die „Helden“ der überstandenen Befreiungskriege gegen Napoleon lebendig machen und die Schönheit feins­ten Eisenschmucks und filigranster Eisenkunstgüsse in schwarzen „Lack“ getaucht in Erinnerung rufen.

„Preußens schwarzer Glanz“ ist bis zum 28. April 2019 täglich zwischen 10 und 18 Uhr im Rheinischen Eisenkunstguss Museum zu sehen. Zur Ausstellung erscheint außerdem eine umfangreiche Publikation von Barbara Friedhofen, Elisabeth Bartel und Martina Pall.     

Gleichzeitig startet die Veranstaltungsreihe „Frozen Moments“. Als Auftakt Frozen Moment#1 integriert die Künstlergruppe NUANS Arbeiten zeitgenössischer Künstler in die Ausstellung im Rheinischen Eisenkunstguss-Museum. Die präsentierten Arbeiten beschäftigen sich mit der Wechselwirkung von Kunst, Arbeit und Technik und hinterfragen teils auf humorvolle Art die Kultur bzw. das Umfeld, aus dem sie stammen. Sie stellen zeitgenössische Ideen und Visionen von Arbeitsplatz, Produktion und Reproduzierbarkeit in den Raum. Mit Arbeiten von Fabian Heitzhausen, Elmar Hermann, Carlotta Werner, Moritz Walter, Sasha Perera, Hugo Schneider, Anna Heidenhain, Fred Lezmi und Volker Hermes.

Zur Eröffnung am 14. Juni werden auf dem Gelände der Sayner Hütte Videoarbeiten der finnischen Künstlerin Pilvi Takala und des türkischen Künstlers Ali Kazma gezeigt. An der eigens gestalteten NUANS Bar gibt es dazu ab 20.30 Uhr Cocktails und schwarze Waffeln.                   

Weitere Informationen erteilt die Tourist-Info unter Telefon 02622/ 902 913 oder touristinfo.sayn(at)bendorf.de.

Flyer zur Ausstellung


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