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Grußwort von Bürgermeister Kessler zum Jahreswechsel18.12.2018

Rückblick auf 2018 und Ausblick auf das neue Jahr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

alle Augen sind bereits auf die kommenden Feiertage gerichtet, auf das Beisammensein im Familien- oder Freundeskreis, auf ein paar Tage Entspannung und Besinnlichkeit. Weihnachten ist für die meisten Menschen das schönste Fest des Jahres. Es gibt uns Gelegenheit, auch einmal über unseren alltäglichen Horizont hinauszublicken auf die Dinge, die wirklich wichtig sind. Gesundheit lässt sich z.B. nicht in Geschenkpapier wickeln und unter den Christbaum legen. Auch Glück kann man nicht kaufen. Dennoch sind Gesundheit, Zufriedenheit und ein Leben in Frieden Geschenke, für die wir nicht dankbar genug sein können.

Ich sage all denen, die mit dazu beigetragen haben, das Zusammenleben in Bendorf zu verbessern, Hab und Gut zu schützen, Krankheiten abzuwehren, Leiden zu mildern, Wissen zu vermitteln und Freude zu schenken, ein ganz herzliches Dankeschön. Die ehrenamtliche Arbeit in Kirchen, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Initiativen ist für das gesellschaftliche Miteinander in unserer Stadt unverzichtbar. Mein Dank gilt auch den städtischen Bediensteten, der Feuerwehr und den Mitgliedern in den Gremien. Ich wünsche mir, dass Sie ihre unermüdliche Bereitschaft im Dienste der Allgemeinheit auch in das neue Jahr in unverminderter Stärke einbringen.

Zum Jahresende möchte ich mit Ihnen gerne einen Rückblick auf über das Geschehene in unserer kleinen Stadt mit den großen Schätzen machen und einen Ausblick auf kommende Projekte geben.

Ein Thema, das uns auch in diesem Jahr bewegt hat, ist die Kinderbetreuung. Mit der Eröffnung der neuen Kita am Lohweg im Mai haben wir auf die große Nachfrage reagiert und 100 Betreuungsplätze geschaffen. Darüber hinaus sorgt auch die Kita im Pfarrhaus in Mülhofen weiterhin für Entlastung. Dort läuft der Betrieb mit einem motivierten Team weiter, bis wir in der Kita Stromberg Raum für zwei neue Gruppen geschaffen haben.

Gemeinsam mit den Schulen und anderen Institutionen haben wir außerdem ein Konzept für Grundschulkinder entwickelt, das auch in den Ferien eine bedarfsgerechte Betreuung ermöglicht. So hat die Stadtverwaltung in den Oster-, Sommer- und Herbstferien - in Ergänzung zu den bestehenden Angeboten der AWO und der Kirchen - ein abwechslungsreiches Programm angeboten, um Familien zu entlasten.

Im April 2018 fand der Spatenstich für die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen an der Bodelschwingh-Schule in Mülhofen statt. Der Anbau von zwei Klassenräumen ist der erste von mehreren Schritten, die in den nächsten Jahren an der Schule geplant sind, um für die Kinder eine optimale Lernumgebung mit moderner Ausstattung zu schaffen. Auch in der Medardus-Schule wird es Sanierungsmaßnahmen geben: eine WC-Anlage wird erneuert.

Der Nachwuchs steht auch im Mittelpunkt bei unserem neuen Projekt „Sport und Integration“, das im Mai gestartet ist. Gemeinsam wollen der Sportbund Rheinland-Pfalz, die Bendorfer Schulen und Vereine sowie die Stadtverwaltung zukünftig in einem Netzwerk zusammenarbeiten, um Kinder und Jugendliche für den Sport im Verein zu begeistern.

Auf das erfolgreiche Zusammenwirken vieler Akteure hoffen wir auch bei der Innenstadtentwicklung. In Form von umfangreichen Befragungen von Immobilienbesitzern, Geschäftsinhabern sowie Passanten und mit einem gut besuchten Bürgerworkshop in der Stadthalle haben wir im Frühjahr 2018 die Bürger Bendorfs als „Experten in eigener Sache“ ins Boot geholt, um uns mit Anregungen und Vorschlägen bei der Gestaltung der „Neuen Mitte Bendorf“ zu unterstützen. Die Pläne der Verwaltung und die von den Bürgern eingebrachten Ideen wurden zu einem Konzept vereint, das nun Stück für Stück umgesetzt wird.

In den vergangenen Monaten und Wochen haben wir bereits viele sogenannte kleine Maßnahmen durchgeführt, um das Gesicht der Innenstadt nach und nach zu verbessern: so wurden an vielen Stellen Mobiliar, Geländer, Laternen und Poller einheitlich in Anthrazit gestrichen und begradigt, Straßenschilder und Hinweistafeln gereinigt und Abfalleimer ausgetauscht. Auf dem Kirchplatz gibt es jetzt einen WLAN-Hotspot. Mittel- und langfristig wollen wir gemeinsam erreichen, dass die Innenstadt eine noch bessere Aufenthaltsqualität erhält. Dazu gehören unter anderem die Verbesserung der Wohnqualität durch Neubauten und Wohnungs-Sanierungen und vor allem die Verlegung der B 413 weg von der Hauptstraße auf die Brauereistrasse. Erst dann kann ein neuer Ausbau der Hauptstraße mit Aufenthaltsqualität erfolgen.

Mehr Aufenthaltsqualität haben wir auch mit den umfassenden Umgestaltungsarbeiten auf unseren Friedhöfen im Stadtgebiet geschaffen. Friedhöfe sind nicht nur Orte der Bestattung - sie werden durch ihre Baumbestände und Grünflächen auch als Erholungsräume genutzt und sind Verweilstätte, Treffpunkt der Bevölkerung und Teil der kollektiven Erinnerung einer Gemeinde.

Viele tolle Veranstaltungen haben im vergangenen Jahr wieder bewiesen, dass unsere kleine Stadt längst kein Geheimtipp mehr ist, wenn es um Kulturveranstaltungen geht: Ausstellungen, Lesungen, Theateraufführungen, Konzerte sowie unsere beliebten Märkte und das CRAFT-Festival haben zahlreiche Besucher aus nah und fern begeistert.

Als beliebter und begehrter Veranstaltungsort etabliert hat sich unsere Sayner Hütte. Sei es bei Kulturevents wie dem „Sommer der Industriekultur“ oder bei den regelmäßigen Führungen zur Technik- und Baugeschichte der Industrieanlage: Das Interesse ist groß. Dies wird sich noch verstärken, wenn in Kürze die Arbeiten am Hochofentrakt beendet sind. Das Hochofengebäude wurde über mehrere Monate seiner einstigen Funktion entsprechend in authentischer Form zurückgebaut. Im Frühjahr 2019 dürfen wir uns auf die offizielle Eröffnung freuen. Die Geschichte der Industrieanlage wird für Besucher und Einheimische zum Leben erwachen und mit allen Sinnen erfahrbar sein: mithilfe von Projektoren sowie Sound- und Lichteffekten soll wieder glühendes Eisen vom Hochofen in die Gießhalle fließen. Und es geht weiter mit den Arbeiten auf dem Denkmalareal: Kommende bevorstehende Maßnahmen sind die Sanierung des Comptoir-Gebäudes und des Arkadengebäudes, das künftig das Rheinische Eisenkunstguss-Museum beherbergen wird.

Wie Sie vielleicht schon mitbekommen haben, will die Stadt Bendorf sich im kommenden Jahr um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2026 bewerben. Die Veranstaltung könnte für die Gesamtstadt Bendorf ein wesentlicher Entwicklungsimpuls sein. Eine Landesgartenschau bietet die optimale Gelegenheit, um infrastrukturelle und städtebauliche Maßnahmen für eine innovative Stadtentwicklung  und ein neues touristisches Konzept voranzutreiben. Ein Großteil der damit einhergehenden Investitionen wäre für die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Stadt ohnehin notwendig, aber ohne Förderung von außen für uns alleine nicht leistbar.

Nützliche Impulse erhoffen wir uns auch von dem Projekt „Starke Kommunen, starkes Land²“ des Innenministeriums, das in diesem Jahr gestartet ist. Die Stadt Bendorf ist gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel, Vallendar und Weißenthurm sowie den Städten Andernach, Neuwied, Sinzig und Remagen beteiligt. Gemeinsam haben wir die Chance, mit der Unterstützung eines Planungs- und Beratungsbüros zu erproben, wie man die regionale Infrastruktur und die interkommunale Zusammenarbeit stärken kann.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen und Ihren Familien sowie allen, die sich Bendorf und den hier lebenden Menschen verbunden fühlen, auch im Namen von Rat und Verwaltung, ein gesegnetes, erholsames Weihnachtsfest und für das neue Jahr persönliches Wohlergehen und Gesundheit. Wir haben Grund, mit Zuversicht ins Jahr 2019 zu blicken: mit Mut, Augenmaß und Sorgfalt werden wir in größtmöglicher Gemeinsamkeit die richtigen Entscheidungen treffen und umsetzen.

 

Ihr

Michael Kessler

Bürgermeister

 

 


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