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Erfolgreicher Auftakt zur Dorfmoderation Stromberg21.01.2020

Bürger wollen sich einbringen

Der offizielle Startschuss ist gefallen – und die Resonanz war beeindruckend. Rund 250 Bürgerinnen und Bürger nahmen am 20. Januar an der Auftaktveranstaltung zur Dorfmoderation Stromberg in der Dieter-Trennheuser-Halle teil und brachten erste Anregungen ein.

In seiner Begrüßung dankte Bürgermeister Michael Kessler dem Landkreis Mayen-Koblenz und Landrat Dr. Saftig, dass sie Stromberg für das Programm ausgewählt haben, das normalerweise Dörfer und selten Stadtteile berücksichtigt. Er zeigte sich begeistert, wie viele Interessierte dem Aufruf der Stadtverwaltung gefolgt sind und sich einbringen wollen.

Auch Gerald Pfaff, Diplom-Ingenieur für Raumplanung von der Stadt-Land-plus GmbH hat trotz reichlich Erfahrung in der Dorfmoderation selten einen so vollen Saal zu sehen bekommen. Er gab eine umfangreiche Einführung ins Thema und erklärte, welche Formen der Beteiligung es im Laufe des Prozesses geben kann.

„Dorfentwicklung gelingt nur, wenn man sie mit den Bürgern gemeinsam gestaltet“, betonte der Planer gleich zu Beginn. Die Bürger seien bei der Dorfmoderation als Experten gefragt, die Moderatoren agieren als methodische Helfer und halten sich inhaltlich zurück.

Bürgerbeteiligung mache Spaß und wirke sich positiv auf das Dorfleben aus, so Pfaff, der verschiedene Beispiele für erfolgreich umgesetzte Projekte aus anderen Kommunen präsentierte.

Ziel der Moderation sei die Erstellung eines Maßnahmenkataloges, der in ein Dorferneuerungskonzept einfließen soll – dieses ist  Voraussetzung, um als anerkannte Dorfernerungskommune in den Genuss von Fördermitteln des Landes zu kommen.

Unterstützt von seiner Kollegin Julia Müller und Claudia Braun von der Stadtverwaltung Bendorf bat Gerald Pfaff zur Stärken-Schwächen-Analyse. Die Anwesenden konnten auf grüne Karten schreiben, was sie an ihrem Heimatort gut finden, die Defizite wurden auf roten Karten notiert.

Als besonders positiv empfinden die Strombergerinnen und Stromberger die Lage, das Vereinsleben sowie die Bildungsangebote ihres Heimatortes.

Aus den genannten Schwächen ergaben sich drei Schwerpunkte, die künftig in Arbeitskreisen näher behandelt werden. Zunächst geht es um „Das soziale Dorf“ mit Aspekten wie Versorgung, Angebote für Kinder und Jugend, Miteinander, Angebote für Senioren und ärztliche Versorgung. Auch „Das gebaute Dorf“ wird in einem Arbeitskreis im Mittelpunkt stehen. Hier geht es u.a. um die Themen Bauen, Treffpunkte und das Ortsbild. Außerdem setzten die Strombergerinnen und Stromberger den Fokus auf das Thema Verkehr/ÖPNV.

Die Bereitschaft, sich einzubringen ist groß: Eine Bürgerin hatte sogar unter dem Thema „Nachhaltige Verschönerung“ eine eigene Präsentation mit ersten Ideen vorbereitet“ und erntete großen Applaus.

Es wurden viele Fragen gestellt und erste Anregungen vorgebracht. Zahlreiche Freiwillige trugen sich nach Ende der Veranstaltungen in die Listen ein, um einem Arbeitskreis beizutreten.

Nächste Etappe der Dorfmoderation ist ein gemeinsamer Dorfrundgang am 7. Februar. Hier können vor Ort bauliche Ansatzpunkte der Dorfentwicklung angesehen und Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden.


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